Sheplyakova, Tatjana
PERSONEN
- Bartholain, Milena
- Barz, Wolfgang
- Behrens, Singa
- Bernal Rey, Elena
- Blättler, Andrea
- Bovisi, Karin
- Buddensiek, Friedemann
- Di Basilio, Giulio
- Eckl, Andreas
- Egío García, José Luis
- Eichhorn, Ivo
- Forst, Rainer
- Forster, Fabienne
- Garcia, Manon
- Grasso, Maria
- Heil, Roman
- Heller, Jonas
- Howard, Stephen
- Joosten, Heiko
- Kauss, Dominik
- Klein, Joel
- Köhler, Frauke
- Krebs, Jakob
- Krüger, Ursula
- Kuch, Hannes
- Liptow, Jasper
- Lutz-Bachmann, Matthias
- Moellendorf, Darrel
- Müller, Andreas
- Müller-Hornbach, Maria
- Odzuck, Sebastian
- Reh, Sabine
- Saar, Martin
- Salikov, Alexey
- Schweighöfer, Stefan
- Seitz, Fabian
- Sheplyakova, Tatjana
- Smolenska, Olimpia
- Stein, Beate
- Vesper, Achim
- Wagner, Andreas
- Więckowski, Bartosz
- Willaschek, Marcus
- Zhavoronkov, Alexey
- Zinke, Alexandra
Zur Person
PD Dr. Tatjana Sheplyakova
Werdegang
Studium der Philosophie, Anglistik und Interkulturellen Wirtschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, mit Stationen an The University of Queensland in Brisbane und der Université Marc Bloch in Strasbourg, Magistra Artium (2007) mit einer Arbeit zu „Friedrich Schillers Konzept des ‚ästhetischen Scheins‘“.
Promotionsstudium an der Universität Potsdam und an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Visiting Scholar an der University of Texas at Austin (2010), Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes (2008–2010), Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit zu Hegel „Öffentliche Freiheit und Individualität. Das moralisch-juridische Modell politischer Kultur und die Frage nach Sozialität im Anschluss an Hegel“ (2011).
Im Anschluss daran folgten Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zunächst an der Professur für Praktische Philosophie (Prof. Dr. Christoph Menke) am Institut für Philosophie (2010–2011 und 2011–2012), dann mit einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Die Rechtshandlung der Klage aus philosophischer Perspektive“ („Eigene Stelle“ der DFG) am Institut für Philosophie und am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ (2013–2016), als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“ (2017–2018) und als Post-Doc bei „Normative Orders“ (2018–2021) mit dem Projekt „Die Gerichte als Foren der Kritik“ (2018–2019 Mutterschutz und Elternzeit).
Im Sommersemester 2023 übernahm Tatjana Sheplyakova die Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie am Institut für Politikwissenschaften am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen und war im Sommersemester 2024 Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Greifswald.
Im Mai 2025 habilitierte sie sich am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main mit der Arbeit „Das Recht der Klage“. Ihr wurde die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie erteilt.
Seit Juli 2025 ist sie Privatdozentin für das Fach Philosophie an der Frankfurter Goethe-Universität.
Im Sommersemester 2025 und im Wintersemester 2025/26 übernimmt sie die Vertretung der Professur für Praktische Philosophie am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt.
Forschungsschwerpunkte
Praktische Philosophie (Rechtsphilosophie, Politische Philosophie, Ethik und Moralphilosophie)
Geschichte der Philosophie (insb. klassische deutsche Philosophie, Philosophie der Gegenwart, insb. Kritische Theorie)
Darüber hinaus: Ästhetik und Philosophische Anthropologie
Publikationen
I. Monographie
Öffentliche Freiheit und Individualität. Hegels Kritik des moralisch-juridischen Modells politischer Kultur, Berlin: Duncker & Humblot, 2017.
II. Herausgegebene Werke
Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie (= Bd. 9 des Internationalen Jahrbuchs für Philosophische Anthropologie), gem. hrsg. mit Thomas Ebke, Berlin: De Gruyter, 2020.
Prozeduralisierung des Rechts, Tübingen: Mohr Siebeck, 2018.
III. Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken
„Hegels Idee des Rechts“, in: Linda L. Obermayr/Alexander Somek (Hrsg.), Hegel in Wien. Eine Ringvorlesung zu Hegels Rechtsphilosophie am Wiener Juridicum, Wien: Verlag Österreich, 2023, S. 23–47.
„Laments, Remedies, Rights: Nietzsche’s Genealogy of Morality through the Prism of Roman Law“, in: Ratio Juris 35/3 (2022), S. 290–309. <https://doi.org/10.1111/raju.12360>
„Wider das Recht als ‚zweite Natur‘. Zur subversiven Rolle der Gerichte als Foren des ‚individualisierten Rechts‘“, in: Julia Christ/Axel Honneth (Hrsg.), Zweite Natur. Stuttgarter Hegel-Kongress 2017, Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann, 2022, S. 645–660.
„Prozeduralität des Rechts: Zu den Bedingungen immanenter Rechtskritik“, in: Kritische Justiz 54/2 (2021) (= Beitrag zum Schwerpunkt „Ressourcen der Rechtskritik“, hrsg. von Jörn Reinhardt/Dana Schmalz), S. 155–164.
„Legitimation by Procedures: The Normative Order of Modernity“, in: Matthias Kettemann (Hrsg.), Navigating Normative Orders. Interdisciplinary Perspectives, Frankfurt am Main: Campus, 2020, S. 101–126.
„Editorial“, gem. mit Thomas Ebke, in: Thomas Ebke/Tatjana Sheplyakova (Hrsg.), Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie (= Bd. 9 des Internationalen Jahrbuchs für Philosophische Anthropologie), Berlin: De Gruyter, 2020, S. V–XXII.
„Aufklärung des über sich selbst unaufgeklärt gebliebenen Privatrechts. Ein Kommentar zu Marietta Auers Der privatrechtliche Diskurs der Moderne“, in: Kritische Justiz 1 (2020), S. 56–62 (= Beitrag zur Debatte „Privatrechtsdiskurs“ mit Marietta Auer und Hauke Brunkhorst, mit einem Vorwort von Christoph Menke, S. 43–77).
„Recht Schrägstrich Freiheit und umgekehrt. Wiedergelesen: Rudolf Wiethölters ‚Politik und Aufklärung‘“, in: Kritische Justiz 52/4 (2019) (= Sonderheft Rechtsbrüche. Spiegelungen der Rechtskritik Rudolf Wiethölters, hrsg. von Dan Wielsch), S. 558–574.
„Hegels Projektion des ‚römischen Rechts‘ in Kants Moralphilosophie“, in: Hegel-Jahrbuch 2017: Hegels Antwort auf Kant II (2018), S. 411–417.
„Klagen als Ausübung der ‚Gegenrechte‘“, in: Andreas-Fischer Lescano/Hannah Franzki/Johan Horst (Hrsg.), Gegenrechte. Rechte jenseits des Subjekts, Tübingen: Mohr Siebeck, 2018, S. 205–226.
„Das Klagerecht und die Prozeduralisierung des Rechts“, in: Tatjana Sheplyakova (Hrsg.), Prozeduralisierung des Rechts, Tübingen: Mohr Siebeck, 2018, S. 191–228.
„Prozeduralisierung des Rechts. Tema con Variazioni“, in: Tatjana Sheplyakova (Hrsg.), Prozeduralisierung des Rechts, Tübingen: Mohr Siebeck, 2018, S. 1–54.
„The Revolutionary Gaze Into the Real: Dziga Vertov’s ‚Kino-Eye‘“, in: Christine Reeh/José Manuel Martins (Hrsg.), Thinking Reality and Time Through Film, Cambridge: Cambridge Scholars Publishing, 2017, S. 111–127.
„Das Klagerecht oder Individuen als Rechtserzeuger“, in: Sabrina Zucca-Soest (Hrsg.), Akteure im Recht, Baden-Baden: Nomos, 2016, S. 31–46.
„Das Recht der Klage aus demokratietheoretischer Perspektive“, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie 64/1 (2016), S. 45–67.
„Vom inneren Richter zum Recht auf Authentizität. Zur sozialethischen Wendung eines nachkantischen Problems in Jacobis Woldemar“, in: Simon Bunke/Katerina Mihaylova (Hrsg.), Gewissen zwischen Gefühl und Vernunft. Interdisziplinäre Perspektiven auf das 18. Jahrhundert, Würzburg: Königshausen & Neumann, 2015, S. 337–356.
“Viewers Turned Into Participants: Dziga Vertov’s A Sixth Part of the World (1926)”, in: La Ginestra. Cinema e filosofia 13/3 (2014), S. 29–37.
„Der Mensch – ‚Schauspieler‘ oder ‚Doppelgänger‘? Zur Auszeichnung des Öffentlichen im Ausgang von anthropologischen Grundlegungsfiguren bei Plessner und Bachtin“, in: Claudia Bickmann/Markus Wirtz (Hrsg.), Selbstverhältnisse im Weltbezug (= Weltphilosophien im Gespräch, Bd. 1), Nordhausen: Traugott Bautz, 2010, S. 129–146.
„Was lässt sich mit Hegel über ‚politische Bildung‘ sagen?“, in: Hegel-Jahrbuch 2010: Geist? (2010), S. 324–329.
IV. Rezension
Review of Nicholas Boyle, Liz Disley, John Walker (eds.), The Impact of Idealism. The Legacy of Post-Kantian German Thought, vol. II: Historical, Social and Political Thought, Cambridge 2013, in: Notre Dame Philosophical Review, 31.11.2015 (https://ndpr.nd.edu/news/62860).
